Leitfaden zum Unterrichten

Im Kopf rechnen

Zweistellige Zahl − zweistellige Zahl — ohne Entbündeln

Sie subtrahieren Zahlen stellenweise und ermitteln, was übrig bleibt, also die Differenz der beiden Zahlen. Bei diesem Aufgabentyp ist die obere Ziffer jeder Stelle mindestens so groß wie die untere, daher muss nicht entbündelt werden.

Das sollten Sie zuerst prüfen

So gehen Sie beim Erklären vor

  1. Lösen Sie zunächst eine Aufgabe und erklären Sie dabei Ihre Überlegungen. Lassen Sie das Kind anschließend selbst rechnen und die Zahl oder Anzahl nennen, für die das Ergebnis steht.
  2. Richten Sie die Ziffern gleicher Stellen von Subtrahend und Ausgangszahl untereinander aus.
  3. Beginnen Sie bei den Einern und ziehen Sie die untere Ziffer von der oberen ab.
  4. Addieren Sie zur Kontrolle die Differenz und den Subtrahenden. Es muss wieder die Ausgangszahl herauskommen.

Beispiele mit Lösungsweg

Berechne 68 − 25.

  1. Einer: 8−5=3.
  2. Zehner: 6−2=4.
  3. Die Differenz ist 43. Zur Kontrolle: 43+25=68.
Lösungen zu den Beispielen anzeigen43

Häufige Fehler und passende Hilfen

Das Kind rechnet die Subtraktion wie eine Addition oder vertauscht die obere und untere Zahl.

Nehmen Sie von einer Ausgangsmenge tatsächlich die wegzunehmende Anzahl weg und zählen Sie, was übrig bleibt. Lesen Sie für jede Stelle vor, von welcher Zahl welche Zahl abgezogen wird.

Das Kind schreibt nur das Ergebnis auf und erklärt den Rechenweg nicht.

Lassen Sie bei den ersten zwei Aufgaben kurz erklären, warum so gerechnet wird.

Fragen zum Verständnis

Arbeitsblatt nutzen und nachbesprechen

Prüfen Sie zuerst, ob das Kind erklären kann, warum das Ergebnis der Beispielaufgabe 43 ist. Achten Sie darauf, ob der übrig gebliebene und der weggenommene Teil zusammen wieder die Ausgangszahl ergeben. Lassen Sie das Kind die ersten zwei Aufgaben erklären und die nächsten drei allein lösen. Wiederholt sich derselbe Fehler, erhöhen Sie nicht die Anzahl der Aufgaben, sondern stellen Sie sie mit einer Zeichnung oder Gegenständen dar.

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